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Physikalisches Institut und Mineralogisches Museum Kiel 1856

Physikalisches Institut und Mineralogisches Museum Kiel 1856

Der Physikochemiker Gustav Karsten war ab 1847 Professor in Kiel. 1856 publizierte er das Werk „Nachrichten über das physikalische Institut und das mineralogische Museum der Universität zu Kiel bei der Eröffnung des Museums“.

Institutsgründung:

Auf Karstens Initiative hin erwarb die Universität 1854 ein Gebäude in der Küterstraße 18 in der Kieler Innenstadt. Es wurde innerhalb von zwei Jahren renoviert und umfassend umgebaut.

Einweihung:

Am Ende des Jahres 1856 wurden das Physikalische Institut sowie das Mineralogische Museum feierlich eröffnet. An der Fassade befanden sich acht Medaillons mit den Büsten namhafter Naturforscher. Im Einzelnen waren es:

Gebäudestruktur:

Im Erdgeschoss war das Mineralogische Museum untergebracht, und im oberen Geschoss befanden sich das Physikalische Institut und seine Sammlung.

Umzug der Mineralogie:

Im Jahr 1891 zog das Mineralogische Institut in den Schwanenweg um, wodurch das gesamte Gebäude von der physikalischen Abteilung genutzt wurde.

Baufälliger Zustand:

1898 war das Physikgebäude in der Küterstraße stark sanierungsbedürftig.

Neubau Fleckenstraße 1901:

Im Jahr 1901 zog das Physikalische Institut in einen Neubau in der Fleckenstraße um.