
Architekt:
Hermann_Georg_Krüger
Bauzeit: 1860 bis 1862
Das Gelbstein-Gebäude im romanisierenden Rundbogenstil weist in allen Geschossen Gliederungs- und Zierelemente auf.
1854 wurde die Genehmigung zum Neubau eines akademischen Krankenhauses auf der „Schlüterschen Koppel“, dem heutigen Klinikshügel, erteilt. Es entstand eine medizinisch-chirurgische Klinik mit 120 Betten, von denen 52 medizinische Betten im Erdgeschoss und 68 chirurgische Betten im Obergeschoss untergebracht waren. In der chirurgischen Abteilung wurden zudem Augenpatienten behandelt. Die Küche und die Vorratsräume befanden sich im Keller; von dort führte ein Versorgungsgang zur östlich gelegenen Gebäranstalt mit 16 Betten.
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